die agile,
unser Patientenmagazin

Ein­mal jähr­lich erscheint unser aktu­el­les Infor­ma­ti­ons­ma­ga­zin “agi­le” mit jeweils eige­nen Schwer­punkt­the­men zu Gesund­heit und Phy­sio­the­ra­pie. Die hoch­wer­tig gestal­te­ten, extra für unse­re Pati­en­ten her­aus­ge­brachten Hefte bie­ten fun­dierte Infor­ma­tio­nen und wert­volle Tips zu Phy­sio­the­ra­pie und Gesundheit.

Die Maga­zine lie­gen zu Ihrer Lek­türe in allen War­te­zim­mern unse­rer Pra­xen aus; ger­ne kön­nen Sie sich Ihr Exem­plar natür­lich auch kos­ten­los mit Nach­hause nehmen. 

Unter agi​le​-maga​zin​.de gibt es auch als Web­zine im Netz, wo Sie jeder­zeit die Arti­kel aller Aus­ga­ben online nach­le­sen können.

Bis­her erschie­nen fol­gende Ausgaben:

Ausgabe Nr. 4, 2018

Titelthema: “Training”

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Ausgabe Nr. 3, 2017

Titelthema: “Rücken schmerzfrei”

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Ausgabe Nr. 2, 2016

Titelthema: “Tendinopathien”

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Ausgabe Nr. 1, 2015

Titelthema: “Hüftgelenkersatz”

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agiles” –
unser agiler Newsblog mit hilfreichen Informationen, Terminen, Gesundheitstips…

Damit Sie stets alle wich­ti­gen Informationen für Ihre Behandlung erhal­ten, möch­ten wir Ihnen hier nütz­li­che Hinweise, Links und Downloads zur Verfügung stellen.

Die Artikel erschei­nen nach aktu­el­lem Bedarf in chro­no­lo­gi­scher Folge; in der Menüleiste kön­nen Sie die für Sie rele­va­ten Punkte fil­tern, oder ver­wen­den Sie ein­fach die Volltextsuche!

Hormon Yoga-Therapie/ Workshop bei Diabetes n. D. Rodriguez

Mehr als 150 Millionen Menschen lei­den welt­weit an Diabetes. Die Krankheit betrifft den ( Zell- ) Stoffwechsel, d.h. den Menschen sehr umfäng­lich. Diabetes ist des­halb aber auch eine Chance, das eige­ne Leben posi­tiv zu ver­än­dern und mit Gleichgesinnten aktiv zu leben.

In dem Seminar geht es um eine Yoga-Praxis, die die Produktion von Hormondrüsen anregt. Sie kann die ärzt­li­che Therapie beglei­tend unter­stüt­zen. Das bele­gen der­zeit mehr als 70 Studien. Neben Diät und kör­per­li­cher Aktivität führt Yoga zur Balance des Hormonsystems ( Hypophyse-Pankreas (Bauchspeicheldrüse)- Schilddrüse-Leber ). Stressreduzierend lösen sich Spannungen über das sym­pa­thi­sche Nervensystem. Gleichzeitig wid­men wir uns Bereichen, die durch Diabetes geschä­digt wer­den. Die Praxis setzt auf dyna­mi­sche, ener­ge­ti­sie­ren­de Yoga-Praxis, Tibetische Techniken und Pranayama ( Atembeobachtung, vari­ie­ren­de Atemtechniken ) sowie Entspannungstechniken ( z.B. Yoga-Nidra ).

Barbara Krampitz gehört seit 2016 zu den ers­ten zer­ti­fi­zier­ten Lehrern bei Hormon Yoga Therapie bei Diabetes von Dinah Rodriguez.

*Der Kurs rich­tet sich an Teilnehmer mit Diabetes, Prädiabetes und an Hormon-Yoga Interessierte

Samstag oder Sonntag

auf Anfrage
Zeit: 10:00 – 14:30 Uhr
Ort: Praxis Alt-Eschersheim 34
Kursleitung: Barbara Krampitz
Kosten: 60 Euro

Anmeldung in den Praxen

Yoga Masala Workshop für einen gesunden Rücken

Ziel des Workshops ist die eige­ne Yoga-Praxis im Fokus auf Mobilisation, Kräftigung und Dehnung des Rückens ( Wirbelsäule/​Muskulatur ).
Insbesondere, wenn wir uns im Yoga dem Rücken wid­men, wird deut­lich wie ange­mes­sen wir mit Yoga als psy­cho-men­ta­ler Methode dar­auf ein­ge­hen können.

Holger Cramer ( 2016 DMW ) fand als Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Kliniken Essen-Mitte, in sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Bestandsaufnahme her­aus, dass inzwi­schen ( Yoga ) als wirk­sa­mer Therapie- und Präventionsansatz aner­kannt sei. In den über 300 ran­do­mi­sier­ten Studien, die Cramer in sei­ne Auswertung ein­be­zo­gen hat, habe sich Yoga nach­weis­lich posi­tiv auf zahl­rei­che Beschwerden aus­ge­wirkt u.a. auch auf chro­ni­sche Schmerzen.

Themen: Allerlei Yoga

  • Augen
  • Kopf/​Nacken
  • Kiefer
  • Meditation /​ Yoga Nidra

Samstag

06.07.2019 /​ 24.08.2019
Zeit:  10:00 – 14:30 Uhr
Ort: Praxis Alt-Eschersheim 34
Kursleitung: Barbara Krampitz
Kosten: 60 Euro

Anmeldung in den Praxen

Infos für Privatpatienten

Vor Beginn der Behandlung wer­den unse­re pri­vat­ver­si­cher­ten Patienten in Form einer schrift­li­chen Honorarvereinbarung über unse­re Privatpreise in Kenntnis gesetzt. Da wir nicht wis­sen in wel­cher Höhe die ein­zel­nen Versicherungen bereit sind Heilmittel zu erstat­ten, soll­te sich jeder Versicherte selbst bei sei­ner Versicherung dar­über informieren.

Unsere Preise sind stets unter­halb des 2,3 ‑fachen Satzes der VdeK. Trotzdem ver­su­chen ein­zel­ne Versicherer die vol­le Kostenerstattung zu ver­wei­gern. Sollten Sie Probleme bei der Erstattung der ver­ein­bar­ten Sätze haben spre­chen Sie uns an.

Schließen Patient und Praxisinhaber eine Honorarvereinbarung für eine kran­ken­gym­nas­ti­sche Behandlung ab, muss die pri­va­te Krankenversicherung des Patienten die Höhe der ver­ein­bar­ten Vergütung akzep­tie­ren. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Patient selbst mit sei­ner pri­va­ten Krankenversicherung nied­ri­ge­re Vergütungssätze ver­trag­lich ver­ein­bart hat. Dies kommt bei­spiels­wei­se häu­fi­ger bei Verträgen von pri­vat kran­ken­ver­si­cher­ten Studenten vor.

Dieses Thema ist aktu­el­ler denn je: Immer häu­fi­ger ver­su­chen Patienten, Absetzungen ihrer pri­va­ten Krankenversicherung gegen­über den Physiotherapeuten zu rekla­mie­ren. Immer häu­fi­ger wird dabei durch die Versicherung der Eindruck erweckt, der Praxisinhaber hät­te eine über­durch­schnitt­lich hohe Vergütung abgerechnet.

Häufig erfol­gen die Absetzungen durch die pri­va­ten Krankenversicherer zu Unrecht, so die Rechtsauffassung des zustän­di­gen Richters beim Amtsgericht Köpenick. Nach des­sen Auffassung ist allein ent­schei­dend, was im  Behandlungsvertrag zwi­schen Praxisinhaber und Patienten ver­ein­bart wur­de, denn die­se Vereinbarung bin­det die pri­va­te Krankenversicherung und ver­pflich­tet sie zur Zahlung der zwi­schen dem Patient und dem Behandler vor­ab ver­ein­bar­ten Vergütung.

Weitere Infos zu den orts­üb­li­chen Preisen für Heilmittel und der Erstattung durch die Versicherer erhal­ten sie auch unter den unten ste­hen­den Links:

Infos zur Beihilfe

Pressemitteilung des BMI vom 7.2.2004

Die Behauptung, bei der Gesundheitsreform gebe es eine Extrawurst für Beamte, ist falsch. Richtig ist, dass Beamte durch die stei­gen­den Gesundheitskosten eben­so belas­tet wer­den wie alle ande­ren Bürger. Beamte bezah­len Arzneimittel in der Apotheke zunächst voll­stän­dig aus eige­ner Tasche. 50 % die­ses Betrages erstat­tet die pri­va­te Krankenversicherung. Hierbei hat der Gesetzgeber kei­ne Begrenzung der Kosten durch Zuzahlungen vor­ge­se­hen. Die Kosten die­ser pri­va­ten Krankenversicherung stei­gen des­halb unge­bremst, zu Jahresbeginn für vie­le Beamte um ca. 10 %. Die ande­re Hälfte der Kosten wird durch die Beihilfe erstat­tet. Dies ent­spricht dem Beitrag des Arbeitgebers in der gesetz­li­chen Krankenversicherung. Dabei wer­den von dem Rechnungsbetrag die Zuzahlungen abge­zo­gen. Dieses Verfahren besteht schon, seit die Vorgängerregierung es ein­ge­führt hat. Es ist auch jetzt nicht geän­dert wor­den, da alle Seiten es stets als kor­rekt ange­se­hen haben.

Bei Hilfsmitteln gibt es seit lan­gem unver­än­der­te Höchstbeträge, wel­che die wirk­li­chen Kosten nicht abde­cken und so auto­ma­tisch zu einer Zuzahlung des Beamten führt. [Anmerkung: Dies gilt auch für die sog. Heilmittel, zu denen die Physiotherapie zählt. Hier fin­den Veränderungen der Höchstbeträge nur im Abstand von ca. 10 Jahren statt. Letztmalig gab es 2001 eine Erhöhung um 8 % für einen Zeitraum, in der der all­ge­mei­ne Kostenindex laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden aller­dings um 16,5 % gestie­gen ist!]

Falsch ist fer­ner die Behauptung, die Sonderregelungen sei­en im Kleingedruckten ver­steckt. Die gesam­ten Beihilfevorschriften sind viel­mehr für jeden öffent­lich zugäng­lich.
Zum 1. Januar 2004 sind die Zuzahlungen in der Beihilfe den ver­än­der­ten Beträgen in der gesetz­li­chen Krankenversicherung ange­passt wor­den. Die Höhe der Beträge und die Tatbestände ent­spre­chen den Zuzahlungen der GKV, d. h.:

  • Arzneimittel: 10 % der Aufwendungen (min­des­tens 5 Euro, höchs­tens 10 Euro)
  • Krankenhaus: 10 Euro pro Tag, höchs­tens 28 Tage jährlich
  • Heilmittel: Eigenbeteiligung durch die Differenz zwi­schen den (nicht kos­ten­de­cken­den) Höchstbeträgen und den tat­säch­li­chen Kosten.

Der Beamte, der Beihilfe erhält, bezahlt das Arzneimittel zunächst in der Apotheke voll­stän­dig selbst. Er reicht die­se Rechnung dann bei der Beihilfestelle und sei­ner pri­va­ten Versicherung ein. Jede Seite erstat­tet ihm typi­scher­wei­se 50 % der Kosten.
Die pri­va­te Versicherung hat kei­ne Kostenentlastung durch die Zuzahlungen. Sie erstat­tet die Kosten nach ihren Versicherungsbedingungen. Das hat zur Folge, dass die Kosten für die pri­va­te Krankenversicherung der Beamten stei­gen, der größ­te Versicherer von Beamten hat die Beiträge zu Beginn des Jahres um ca. 10 % erhöht. Bei der Berechnung der Beihilfe wird der Betrag der Zuzahlung vom Rechnungsbetrag abge­zo­gen. Das bedeu­tet, dass sich der Erstattung der Beihilfe um die Hälfte des Betrages der Zuzahlung vermindert.

Dies ist kei­ne “Extrawurst für Beamte” Die Zuzahlungen sol­len die Kosten der gesetz­li­chen Krankenversicherung und damit die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sta­bi­li­sie­ren oder sen­ken. Die Beihilfe tritt an die Stelle d es Arbeitgeberbeitrages. Es tritt bei den Beihilfekosten die­sel­be Entlastung ein wie beim Arbeitgeberbeitrag, näm­lich in Höhe der Hälfte der Zuzahlung. Die ande­rer Hälfte der Entlastung, näm­lich beim Arbeitnehmerbeitrag, erfolgt bei der pri­va­ten Krankenversicherung nicht. Vielmehr stei­gen dort die Beiträge wei­ter. Beim Beamten kom­men daher stei­gen­de Versicherungsbeiträge und gerin­ge­re, durch Zuzahlung ver­min­der­te Beihilfe zusam­men. Seine finan­zi­el­le Belastung ent­spricht min­des­tens der eines GKV Versicherten.

Diese Verfahrensweise mit den Zuzahlungen in der Beihilfe ist nicht neu, son­dern so gere­gelt, seit­dem es Zuzahlungen gibt. Die Regelung ist auch nicht im Kleingedruckten ver­steckt, son­dern Teil der für Jeden öffent­lich zugäng­li­chen Beihilfevorschriften.”

Quelle: Bundesministerium, Pressemitteilung vom 07.02.2004

Besondere Verordnungsbedarfe

m Januar 2017 tritt an die Stelle der soge­nann­ten “Liste für Praxisbesonderheiten und Indikationsliste für län­ger­fris­ti­ge Behandlungen” eine neu “Liste für beson­de­re Verordnungsbedarfe”. Alle in die­ser Liste befind­li­chen Diagnosen kön­nen vom Arzt extra­bud­ge­tär ver­ord­net wer­den (Budget ds aus­stel­len­den Arztes wird durch die Verordnung nicht belas­tet!). Der Zeitraum kann je nach Diagnose aller­dings begrenzt sein.

Langfristiger Behandlungsbedarf

Zum lang­fris­ti­gen Behandlungsbedarf gibt es eben­falls ab Januar 2017 end­lich Rechtssicherheit und ein ver­ein­fach­tes Verfahren für Patienten und Ärzte.
Eine bun­des­weit gül­ti­ge Liste mit Diagnosen/​ Anlage 2 HeilM-RL regelt wie lan­ge Verordnungen bei ent­spre­chen­den Diagnosen als Verordnung außer­halb der Regel ver­ord­net wer­den kön­nen. Bei den hier befind­li­chen Diagnosen kann der Arzt sofort eine Verordnung außer­halb der Regel aus­stel­len. Der Regelfall muss nicht durch­lau­fen wer­den. Eine Genehmigung durch die Krankenkasen ist nicht notwendig.

Bei Diagnosen außer­halb der Liste gibt es eine wei­te­re Möglichkeit lang­fris­ti­gen Behandlungsbedarf zu geneh­mi­gen. Wenn der Regelfall durch­lau­fen ist, soll­te vom Arzt eine Verordnung außer­halb der Regel aus­ge­stellt wer­den mit einer medi­zi­ni­schen Begründung. Aus die­ser soll­te sich die Antragsbegründung able­sen las­sen.
Mit der Kopie des voll­stän­di­gen Rezepts kannn der Patient nun einen schrift­li­chen Antrag bei der Krankenkasse ein­rei­chen. Sobald der Antrag gestellt ist, darf behan­delt wer­den so lan­ge die Krankenkasse den Antrag nicht abge­lehnt hat. Dieser weg belas­tet das Budget des Arztes ab der Antragstellung eben­falls nicht (Extrabudgetär).

Ein Merkblatt für Patienten zur Antragsstellung erhal­ten Sie hier.